Die Laserablation ist ein Verfahren, bei dem ein leistungsstarker Laserstrahl gezielt eingesetzt wird, um die Oberfläche eines Materials zu entfernen oder zu verändern. Das Verfahren beruht auf dem Prinzip der Umwandlung von Laserenergie in Wärmeenergie innerhalb eines winzigen, genau kontrollierten Bereichs. Die anschließende starke Erhitzung bewirkt, dass das Zielmaterial verdampft oder schmilzt und manchmal sogar ionisiert wird, was zum Ausstoß von Material von der Oberfläche führt.
Laser-Quellen: Bei der Laserablation kommen verschiedene Lasertypen zum Einsatz. Die Wahl des Lasers hängt von Faktoren wie dem zu behandelnden Material und der erforderlichen Präzision ab.
Dauer des Impulses: Laserpulse können von Femtosekunden (ultraschnell) bis zu Mikrosekunden reichen. Kürzere Pulse werden für die präzise Mikrostrukturierung verwendet, während längere Pulse für den Materialabtrag und die Ablation eingesetzt werden können.
Abtragsschwelle: Jedes Material hat eine spezifische Abtragsschwelle, die die Mindestlaserintensität darstellt, die erforderlich ist, um den Abtragungsprozess zu starten. Die Kenntnis dieses Schwellenwerts ist entscheidend für die Optimierung des Ablationsprozesses.